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Website-Ranking: Wie Suchmaschinen Websites bewerten
Veröffentlicht von AceBIT GmbH an 07 February 2011 17:12

Wenn Sie einmal über Ihre bevorzugte Suchmaschine eine Suche nach irgendeinem Suchwort starten, werden Sie feststellen, dass die Suchmaschine fast augenblicklich die Millionen der ihr bekannten Seiten untersucht und Ihnen ein Ergebnis präsentiert hat, das mit Ihrem Suchwort übereinstimmt. Die Treffer sind außerdem noch so bewertet worden, dass die relevanten Treffer als erste angezeigt werden.

Natürlich tippt die Suchmaschine nicht immer richtig - es gibt auch Seiten, die nicht relevant sind. Manchmal kann es auch sehr lange dauern, bis man sich durch den Informationsberg durchgewühlt und das gefunden hat, wonach man gesucht hat. Im Großen und Ganzen jedoch muss man sagen, dass Suchmaschinen hervorragende Leistungen erbringen. Suchmaschinen können sich bei der Bewertung von Websites nun mal nicht wie Menschen auf Beurteilungen oder Erfahrungen aus der Vergangenheit stützen. Zwar gibt es bereits intelligente (Software)Agenten, die sich in diese Richtung vorarbeiten, aber bis diese einsatzfähig sind, wird es noch einige Zeit dauern. Wie also gehen Suchmaschinen bei der Festlegung der Relevanz vor? Nun, sie folgen einfach einem Satz von Regeln, wobei sich der wichtigste Teil dieser Regeln auf die Position und die Häufigkeit bestimmter Keywords auf der Website bezieht.

Seiten, in deren Titel Keywords vorkommen, gelten hinsichtlich des Suchwortes als relevanter als solche, bei denen diese Keywords nicht vorkommen. Die Suchmaschinen überprüfen außerdem noch, ob die Keywords gleich oben auf einer Website, wie etwa in der Überschrift oder in den ersten Absätzen mit Text vorkommen, weil sie davon ausgehen, dass wirklich relevante Websites gleich am Anfang diese Wörter enthalten werden. Die Häufigkeit stellt einen weiteren Hauptfaktor dafür dar, wie Suchmaschinen die Relevanz bewerten. Dabei stellen die Suchmaschinen durch eine Analyse fest, wie oft Keywords im Verhältnis zu anderen Wörtern auf einer Website vorkommen. Die Websites, in denen die Keywords öfters vorkommen, werden dann für relevanter gehalten als Websites, bei denen die Keywords seltener vorkommen.

Alle großen Suchmaschinen fügen eigene Feinheiten hinzu. Weil diese "Feinheiten" aber nicht überall auf die gleiche Weise realisiert werden, entstehen die unterschiedlichen Suchergebnisse. Zunächst einmal fängt es damit an, dass manche Suchmaschinen mehr Websites als andere indizieren. Gewisse Suchmaschinen indizieren Websites sogar häufiger, als andere dies tun. Das zwangsläufige Ergebnis ist, dass keine Suchmaschine eine exakt gleiche Sammlung von Websites besitzt, die man durchsuchen könnte. Weiterhin bevorzugen manche Suchmaschinen aus bestimmten Gründen bestimmte Websites. Alle setzten als Teil der Bewertungskriterien die Link-Popularität ein; d. h., die Suchmaschine kann Auskunft darüber geben, welche der Seiten in ihrem Index besonders viele Links besitzen, die auf sie verweisen. Bei der Bewertung werden dann diese Seite etwas besser gestellt, da eine Seite mit vielen Links als eine gilt, die im Internet als wichtig angesehen wird. Manche Hybrid-Suchmaschinen, nämlich solche mit verknüpften Verzeichnissen, vergeben unter Umständen einen Relevanzvorteil an Sites, die von ihnen besprochen worden sind. Die dahinterstehende Überlegung ist, dass eine Site, die gut genug für eine Besprechung gewesen ist, besser als eine Site zu bewerten ist, die nicht besprochen wurde.

Meta-Tags gelten bei vielen Web-Designern irrtümlich als der "geheime Dreh", mit dem sie glauben, ihre Websites an die Spitze der Bewertungslisten befördern zu können. Aber es gibt zahlreiche Beispiele für Seiten ohne Meta-Tags, die gleichwohl hoch bewertet werden.

Die Suchmaschinen können bestimmte Seiten auch benachteiligen oder sogar vom Index ausschließen, wenn der Versuch festgestellt wird, die Suchmaschine "auszutricksen". Ein Beispiel wäre ein Keyword, das auf einer Seite in einer Zeile hundert Mal wiederholt wird, um damit die Häufigkeit zu steigern und die Seite in der Bewertung höher hinauf zu hieven. Die Suchmaschinen verfolgen bei der Ausschau nach Trickmethoden dieser Art verschiedene Wege, wozu nicht zuletzt auch Beschwerdehinweise zählen, denen dann nachgegangen wird.

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